Zur 30 . Grabfeldrallye mit 300 Teilnehmern traten Manfred Bannwarth und Bernd Rieth in ihrem bekannte 1er BMW an. Mit Startnummerr 139 gingen sie Rund um Sulzdorf an der Lederhecke gegen 4
weiteren Klassenkonkurrenten auf Zeitenjagd.
Los ging es bereits am Freitagmittag mit Doku- und Technischen Abnahme. Danach ging es sofort zum Erstellen des Aufschriebs, da 5 verschiedene Start - Ziel Prüfungen sowie 1 Rundkurs zu
bewältigen waren.
Von Anfang an bestimmten sie das Tempo in der Klasse und fuhren einen kleinen Vorsprung von 3 Sekunden bzw. 18 Sekunden auf unsere Konkurrenten heraus . „Am Ende der Prüfung am DK Stop
stieg Wasserdampf aus dem Motorraum auf und die Temperaturen gingen stark nach oben . Auf der Verbindungsetappe machten wir in einem Ort halt und füllten Wasser nach ehe es in WP 2 ging .
Diese lief trotz der Probleme noch relativ gut konnten aber nur mit ca 90 % fahren und büßten 1,7 Sekunden ein , blieben aber noch mit 6,4 Sekunden in Führung. Vor WP 3 dann der Schreck . Beim
nochmaligen auffüllen von Wasser verbrannte sich Manfred die Hand und mussten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen“, so Bernd Rieth. „Im Service kontrollierten wir nochmals alles und wollten weiter
fahren trotz 30 Sekunden Rückstand in der Klasse. Auf der Verbindungsetappe stiegen die Temperaturen wieder an und wir beschlossen aufzuhören um nicht größere Schäden am Auto zu machen . Erste
Diagnose lautet : Eine defekte Kopfdichtung.“
„Jetzt heißt es das Auto reparieren und für die Rallye Altmühlfranken am 20.09.25 wieder startklar zu machen“.
Die Mannschaft vom Sportfahrer-Team Hunsrück leitete auch dieses Jahr wieder eine Wertungsprüfung bei der Löwenrallye des AMC Birkenfeld. Dieses Jahr musste ein Rundkurs mit 12,5 Kilometern zwischen Reichenbach, Nohen und Kronweiler von den WP-Leitern André Bender und Andreas Kuhn durchgeführten werden. Auch ca. 50 Helfer waren im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten. Danke nochmals an alle Helfer.
Zum sportlichen Teil. Bernd Rieth vom STH ging in diesem Jahr mit einem neuen Fahrer an den Start. Frank Merten und sein VW Golf II GTI 16V waren für die vier Wertungsprüfungen der Arbeitsplatz von Bernd Rieth. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase lief es im zweiten Durchgang richtig gut. „Am Ende hatten wir noch Glück, als es auf den letzten Metern noch anfing zu regnen und wir nur mit Trockenreifen bestückt waren“, so Bernd im Ziel. Die Beiden belegten den 38. Gesamtplatz von 79 gestarteten und den 7. Platz in der am stärksten besetzten Klasse NC3.
Marcus Steuer, der mit Hans-Jürgen Schepp im Ford Escort RS2000 MKII in der Wertung der Retro Rallye Serie an den Start ging, erreichte das Ziel in Birkenfeld nicht.
Zum Saisonauftakt 2025 führte es Bernd Rieth vom Sportfahrer-Team-Hunsrück ins mittelfränkische Ellingen zur Fürst Carl Rallye, dem ersten Lauf der DARM des NAVC. Mit seinem Fahrer Manfred Bannwarth starteten Sie im bekannten BMW M140i xDrive. Nach der Dokumenten- und technischen Abnahme am Freitagnachmittag musste auch schon die erste Wertungsprüfung abgefahren werden, denn diese stand am Freitagabend noch an. „Im ersten Durchgang war es auf dem Schotterrundkurs schon staubig, aber der zweite Durchgang im Dunkeln war ein Blindflug auf der Rasierklinge“, so Bernd Rieth.
Am Samstagmorgen mussten dann die beiden anderen Prüfungen abgefahren werden. Die Prüfungen verliefen ohne nennenswerte Probleme, wobei die Prüfungen im Steinbruch nichts für den BMW waren, „alles sehr eng und winkelig“ so Bernd Rieth weiter.
Am Ende kam der 7. Gesamtrang von 74 gestarteten Teilnehmern und der 3. Platz in der mit 10 Startern stärksten Klasse heraus.
Die nächste Veranstaltung für Bernd Rieth ist die Löwenrallye Birkenfeld, bei der auch ein Team des STH eine Wertungsprüfungen leiten wird.